Trauerfeier und Begräbnis

Der letzte Weg. Das letzte Fest.

Persönliche Trauerfeiern. Mit Leben gefüllt.


In der Trauer geht jede und jeder einen eigenen Weg. Ob wir gläubig sind oder nicht, ob wir sagen können, dass der Tod zum Leben gehört oder ob wir ihn lieber verdrängen.  

Auf diesem Weg möchte ich Sie ein Stück begleiten. 


Verleihen Sie Ihren Gefühlen Ausdruck und gestalten Sie den Abschied von einem geliebten Menschen aktiv mit.

Mit einer Trauerfeier, die dem Leben der oder des Verstorbenen entspricht und die ebenso auf Ihre Bedürfnisse eingeht. Lassen Sie diesen Moment zu einem letzten Fest werden, bei dem wir dem Tod nicht mehr Raum geben, als ihm zusteht. Auch in dieser Stunde feiern wir das Leben!

Mein Beruf, meine Berufung ist für mich Herausforderung und Geschenk zugleich. Trauer ist eine Krise. Gleichzeitig ermöglicht die mitfühlende Begegnung und gleichzeitig professionelle Begleitung Halt in solchen Krisenzeiten. Mein Beruf ist für mich eine Kunst, ein Wort in eine Situation hineinzusprechen, die oft durch Sprachlosigkeit eingegrenzt ist.  Eine Kunst, die voraussetzt, Trauer aus eigener Erfahrung zu kennen. Eine Kunst, Tränen und Wut ebenso auszuhalten wie das Schweigen. Mit meinem Angebot möchte ich eine Brücke bauen, auf der man zusammenkommen kann: die Lebenden mit den Toten, aber auch die Lebenden untereinander. 

Bereits das Gespräch zur Vorbereitung der Trauerfeier kann wohltuend sein. Manches wird leichter, wenn man es ausspricht und nicht verdrängt. 

Der Wert einer individuellen und persönlich gestalteten Trauerfeier


Auch Menschen, die keiner Konfession oder Religionsgemeinschaft angehören, haben ein Recht auf einen würdigen Abschied. Unabhängig von Vorgaben, welche die Kirche oder andere Glaubensgemeinschaften häufig machen, sind Sie in der Gestaltung der Trauerfeier, der Bestattung oder Beisetzung völlig frei. 

Die einmalige und unverwechselbare Lebensgeschichte der oder des Verstorbenen steht im Vordergrund.

Die Einbeziehung von Gedanken über das Leben und den Tod stehen im Einklang mit der Persönlichkeit der oder des Verstorbenen. 

Am Ende jeder Ansprache soll ein hoffnungsvoller Ausblick stehen. Sie endet nicht mit der Nennung des Datums des Todes. In die Ansprache fließen Gedanken ein, die ermutigen, den Weg in die eigene Zukunft weiterzugehen.

Wenn Ihnen eine persönliche Weltanschauung oder religiöse Überzeugung - unabhängig von Konfession oder Religion - Halt und Trost gibt, benenne ich diese gerne in der Erinnerungsrede. 

Ich begleite Sie an dem Ort, den Sie, die Verstorbene oder der Verstorbene ausgewählt haben: in der Trauerhalle oder direkt am Grab auf dem Friedhof in Ihrer Stadt oder in Ihrem Dorf, im Ruheforst oder Friedwald, im Krematorium bei einer Trauerfeier mit anschließender Einäscherung sowie in den Räumlichkeiten des Bestattungshauses. Und auch bei den Angehörigen zuhause, im Hof oder im Garten habe ich schon Erinnerungsfeiern am Sarg oder an der Urne gestaltet. 

Den Abschied gemeinsam gestalten


Ich möchte Sie zur aktiven Mitgestaltung ermutigen.

Zur Vorbereitung besuche ich Sie gerne auch zuhause in Ihrer gewohnten Umgebung. Manchmal ist es gut und hilfreich, weitere Familienmitglieder und Freunde zu dem Gespräch einzuladen. 

Durch Ihre Erzählungen möchte ich mich mit Ihnen dem Menschen, mit dem Sie ein Stück Weg gegangen sind, annähern. Dabei sollen auch Weltanschauungen, Hoffnungen und die eigene Einstellung zum Tod zur Sprache kommen. 

Musik kann eine Brücke sein. Während der Trauerfeier werden Sie von der Musik getragen. Haben Sie keine Sorge, auch Lieder auszuwählen, die vielleicht auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen. Es sind Lieder, die Sie mit der oder dem Verstorbenen verbinden und die Ihnen Kraft geben. Lassen Sie sich bei der Musikauswahl von dem Gefühl leiten, getröstet zu werden und sich dabei wohl zu fühlen. 

Es besteht die Möglichkeit, dass wir Lichter anzünden. Jeder Trauergast erhält ein Teelicht oder eine Schwimmkerze, die er in der Nähe des Sarges oder der Urne aufstellen kann. 

  

Es ist jederzeit möglich, Gegenstände, die Sie mit der oder dem Verstorbenen verbinden, während der Trauerfeier in die Aufbahrung zu integrieren oder aufzustellen: das Lieblingsinstrument, das Modellauto, ein Reiseandenken oder das Stofftier. Das Betrachten und Wahrnehmen solcher Gegenstände, die wir mit einem lieben Menschen verbinden, erleichtert die Erinnerung an gemeinsame Wege.

Trauen Sie sich, falls Sie selbst einen Nachruf halten und etwas verfassen möchten, das Sprechen während der Trauerfeier nicht zu, trage ich Ihre Worte gerne in Ihrem Namen vor. 

Selbstverständlich begleite ich auch den Weg zum Grab sowie die Beisetzung der Urne oder die Erdbestattung.

Die Trauerrede erhalten Sie in gedruckter Form als Erinnerung. Wenn Sie es wünschen und die örtlichen Gegebenheiten es zulassen, ist es auch möglich, einen Mitschnitt der Trauerrede auf CD zu erhalten.

Sich getragen wissen

Gerade weil wir vom Leben sprechen, schmerzt der Verlust umso mehr.

Ich weiß: der Gang zu den Gräbern ist kein Spaziergang. Gleichzeitig erlebe ich es immer wieder, dass Angehörige und Trauergäste sich kaum trauen, es auszusprechen, die Trauerfeier sei "schön" gewesen, obwohl sie es so empfunden haben.

Was dieses Schöne, Gute, Wohltuende ausmachen kann, können Sie hier nachlesen.

In einer Zeit, in der es auf dem Mehr des Lebens für Sie eher stürmisch zugeht, dürfen Sie sich getragen wissen. Lassen Sie sich von den Wellen der Gefühle mittragen. Sich in guten Händen zu wissen und aus der Hand geben zu können, was ich Ihnen abnehmen kann, wird dabei hilfreich sein.